Tag der Waage 29: 23.10.2015 – Neuer Vorsatz: Schlafen.

wiegetag

Abgenommen: – 1 Kilo
Insgesamt: – 10 Kilo

Kalorienbilanzen der letzten Tage:
20.10.2015: 994
21.10.2015: 1.024
22.10.2015: 1.390
23.10.2015: 1.609

Tendenz: langsam steigend. Also Augen auf beim Eierkauf!

Morgen nehme ich mal das Maßband und gucke mir an, was sich am Körper so in Zentimetern verändert hat.

Dann gehe ich mir in einem weiteren Punkt selber ziemlich auf die Nerven:
Das zu Bett gehen.

Ich kriege abends die Kurve nicht, rechtzeitig ins Bett zu gehen.
Ich lümmele auf der Couch vor dem TV und am Laptop herum, die Uhr schreitet fort und mein Verstand sagt mir: Ab ins Bett. Du brauchst Schlaf.
Und was mache ich?
Zappe durch die Programme ohne daß etwas läuft, was mich wirklich fesselt. Surfe über die immer gleichen Internetseiten, ohne etwas wirklich Neues zu finden. Und schon ist es wieder halb eins oder ein Uhr.
Irgendwann schleppe ich mich genervt von mir selber ins Bett, wenn ich nicht schon auf der Couch eingenickt bin, um gegen drei Uhr dann genervt ins Bett zu fallen.

Und wenn morgens um 6 Uhr der Wecker klingelt, bin ich nicht ausgeschlafen und wütend auf mich selber, nicht früh genug ins Bett gegangen zu sein.

Das möchte ich ändern.
Rechtzeitig ins Bett, um mehr Kraft für den Alltag zu haben.

Wie kriege ich dann abends den Hintern hoch?
Ich versuche, das herauszufinden.

Die letzten Tage hat es von Montag bis Donnerstag schon besser geklappt.

Wie macht Ihr das so?
Denn nicht zuletzt ist ja auch ausreichend erholsamer Schlaf der Abnahme förderlich, heißt es doch so schön.

Advertisements

19.10.2015: Auf dem Weg in die richtige Richtung?

Erstmal die Tagesbilanzen:
17.10.2015: 1.084 Kcal
18.10.2015: 1.249 Kcal
19.10.2015: 981 Kcal

Ich würde sagen: Das waren drei gute Tage.
Hoffentlich krieg ich das weiter so hin.

Zudem habe ich einige Kleinigkeiten meiner Aufgabenliste abgearbeitet.
Das fühlt sich echt gut an. 🙂

Ich möchte doch so gerne strukturiert sein, motiviert und voller Kraftreserven. Nie genervt, verärgert oder gestresst.

Und nun werde ich versuchen, früher ins Bett zu gehen als sonst.
Vielleicht hilft es ja. 🙂

23.07.2015 – Vorbereitung ist in! *staun*

Hallo zusammen!

Erstmal die Pflicht:
21.07.2015: 1.045
22.07.2015: 1.044
23.05.2015: 1.231

Passt! 😀

Ein Blick in den Kalender zeigte, die nächsten Tage sind voll. Proppevoll.
Mit Terminen – aber auch Verlockungen!

Und meine Erfahrung zeigt, an solchen Tagen neige ich dazu, den Verlockungen und der Bequemlichkeit zu erliegen.
Sie zeigt aber auch, dass Vorbereitung da hilft.

Also heute noch schnell die Lebensmittel eingekauft. Salat, Obst, Fleisch…
Und gleich in der Küche alles gebruzzelt und eingeforen. Das Fleisch, nicht den Salat 😉

2 Roastbeefs, 2 Schweineschnitzel und 2 Hühnerbrustfilets.
Alles sehr hochwertig aus artgerechter Aufzucht und Haltung. Und entsprechend teuer. Das ist die Ration für 1,5 bis 2 Wochen.

Den Rettich, die Gurken und die Tomaten für den Salat geschnippelt und in Gefrierdosen aufgeteilt, den Eispfirsich (NIE gehört! Mal sehen, was der so kann geschmackstechnisch.) und die Mango (kommt mir nicht mehr ins Haus ungeschält und ungewürfelt. Was ne Sauerei!) gewürfelt und auch eingedost.

Warum?
Weil ich sonst abends auf dem Heimweg an McDonalds, Burger King, Kentucky Fried Chicken, diversen Dönerläden und einigen Asia-Imbissen vorbei komme und die Versuchung dann zu groß ist, statt noch etwas zu schnippeln und zu braten, doch lieber die Tüte Pommes und den großen Burger oder den Dönerteller einpacke – und verputze.

Und so habe ich das Fleisch fertig (nehm ich dann morgens aus dem Gefrierschrank), die Gemüseteile werfe ich nur noch in eine Schüssel und kippe mein Lieblingsdressing (Elexier de Balsamico, Salz, Pfeffer und einen Hauch Olivenöl) drüber und das Essen ist fertig.

UND mein Kopf sagt mir dann: Du hast das sauteure, gute Fleisch daheim. Das muss weg und ist fertig. Das willst Du doch sicher nicht dem  Zeugs der Ketten opfern? Dafür ist es zu hochwertig.

Und so habe ich vor einiger Zeit mal rumgesucht und festgestellt: In Amiland ist kochen auf Vorrat sowas von in!
Bei uns wurde immer in rauhen Mengen vorgekocht, da meine Eltern beide Vollzeit berufstätig waren, und dann portionsweise eingefroren. Aber das war für mich, weil ich es ja nicht anders kannte, ziemlich hausbacken, bieder und dröge. Der Gipfel der Dekadenz war damals für mich der Nachbar, der sich eine Pizza heim holte. Die wurden nicht geliefert und es gab nur einen Pizzaladen, in dem man sie holen konnte.

Um so erstaunlicher fand ich die Suchergebnisse, die google und youtube unter  dem Begriff „bulk cooking“ oder „meal prep“ so ausgeben.

Hey, ich bin nicht alleine!
Ich bin sogar in!
Ist mir ja noch nie passiert! 🙂

Und heute komme ich mir immens strukturiert vor, weil ich es hinbekommen habe, VORHER in den Kalender zu gucken und zu handeln und vorzubereiten. Und ich hab ja schon festgestellt, dass Struktur mir gut tut und hilft beim abnehmen. Und ich komme mir so immens diszipliniert vor, weil ich gleich sofort alles zubereitet habe, statt auf der Couch zu versumpfen.

Heut war ich irgendwie…… gut 🙂

Wenn Ihr auch Vorrats-Bräter seid, wieviel bereitet Ihr so vor? Für eine bestimmte Anzahl von Tagen? Nach einem bestimmten Speiseplan? Oder nach Angebot – also wenn das Steak im Angebot ist, 10 Stück mitnehmen, bruzzeln und einfrieren?  Oder seid Ihr gar nicht bieder und kocht nicht vor?

AHHH – ich hab vergessen, die Ananas zu schlachten und einzudosen!!! Ich muss dann nochmal in die Küche!

Wochenrückblick 11: 21.06.2015 – Diät kostet Zeit – oder Geld

Erstmal die Karten auf den Tisch:
Die Kalorienbilanz der letzten Tage:
20.06.2015: 1.275 kcal 🙂
21.06.2015: 604 Kcal – bisher. Der Tag hat ja noch einige Stunden.

Gestern war ich auf dem Rückweg vom Stall in einem Supermarkt, in den ich sonst nicht fahre, weil er nicht auf meinen üblichen Wegen liegt.

Und da gabs verschiedenste Dinge vorgeschnitten: Erdbeeren *staun*, Wassermelone, Ananas, Honigmelone… all sowas.

Erst dachte ich: Hui wie dekadent!
Und dann hab ich zugegriffen! 😀

Denn: Ich musste letztens Erdbeeren wegwerfen. 😦 Warum? Weil ich schlicht nicht dazu kam, sie zu waschen und zu putzen.
Und wenn in meiner Erziehung eines vermittelt wurde, dann dass man niemals Lebensmittel wegwirft!  Und das ist – verdammt nochmal – richtig und gut so!

Egal was es ist, ob Obst, Gemüse, Getreideprodukte oder Fleisch oder andere tierische Produkte: Da steckt viel Arbeit drin, viel Zeit, viel Geld und Mühe. Und mit jedem Lebensmittel, dass in den Müll geht, tritt man die Arbeit derjenigen, die es produziert haben, mit Füßen.

Ich sinnierte so vor mich hin:
Ich nehme ab. Ich esse sehr gerne Obst und rohes Gemüse. Aber ich bin teilweise abends einfach zu geschafft, mich auch nur noch 10 Minuten in die Küche zu stellen und etwas zu schnippeln.

Und hier beisst sich die Katze in den Schwanz: Ich habe für mich festgestellt, dass ich vorkochen, vorplanen, vorbereiten muss, damit eben an solchen Abenden etwas zu essen, was ins Kalorienbudget passt, schnell verfügbar und ohne Aufwand bei der Zubereitung, vorhanden ist.
Nur wann soll ich das vorbereiten, wann vorkochen? Und schon hab ich schnell – weil ich nichts vorbereitet hatte – wieder beim Brötchenservice in der Firma zugeschlagen, abends doch den Schlenker zur FastFood-Bude gedreht…

Warum also nicht die Annehmlichkeit des vorgeputzen und geschnittenen Obstes nutzen? Bei Salat tue ich das doch auch.

Da ist selbstredend der Preis. Aufs Kilo gerechnet ist es deutlich teurer.
Nur ist es wirklich teurer als eine Schale Erdbeeren kaufen und sie dann wegwerfen müssen?

Entweder man hat die Zeit, vorzubereiten, zu schnippeln, waschen, putzen und in Portionen abzupacken.
Oder man enteckt diese kleinen Überraschungen und zahlt etwas mehr.

Denn ein FastFood-Menü ist auch teurer als selber ein paar Kartoffeln schälen und kochen, einen Blumenkohl putzen und kochen und ein Stückchen Fleisch in der Pfanne zu braten.

Um hier gleich eines festzustellen: Gesunde Ernährung, kalorienarm, vitaminreich etc. ist NICHT teurer als Chips, Schokolade, Burger, Pommes und Co.

Es kostet halt mehr Zeit.

Und wenn diese knapp ist – warum dann nicht auf diese kleinen Helferlein zurückgreifen?

Wenn die Zeit da ist (ich hoffe ja noch immer – naiv wie ich bin – auf normale Arbeitszeiten), dann kann ich ja schnippeln und so, aber wenn die Zeit fehlt, werde ich – jetzt wo ich das Paradies entdeckt habe – auf diese Dinge zurückgreifen und halt etwas mehr zahlen.

In diesem Sinne:
Morgen ist ein neuer Tag.
Und ich bin dabei!
Ihr auch?

morgen-ist-ein-neuer-tag-und-ich-bin-dabei

Tag der Waage 08: 29.05.2015 – Schwierigkeiten, Schönes, Gründe

wiegetag

Abgenommen: -0,5 Kilo.
Insgesamt: -5,5 Kilo.

Und das freut mich ungemein.
Denn die letzte Woche lief nicht rund. Ich hab immer mal wieder Appetit auf Süßes gehabt. Wo ich sonst doch eher der herzhafte Typ bin. Dann hab ich es aufgrund verschiedenster Umstände nicht geschafft meine 2 x 10.000 voll zu machen – und zusätzlich noch an 3 Tagen vergessen, den Schrittzähler vom Schlafmodus in den Schrittzählmodus umzustellen :-/

Die Kalorien in der letzten Woche gingen auch leicht nach oben:

23.05.2015 1.376
24.05.2015 1.649
25.05.2015 1.070
26.05.2015 1.511
27.05.2015 1.791
28.05.2015 1.513
heute 29.05.2015 1.574

Ich hab oft abends vor Müdigkeit die Kurve nicht bekommen und konnte mir nichts zu essen vorbereiten für den Job. Und dann noch dieser Süßhunger… So kams, dass ich teilweise im Büro ganz schön zugeschlagen habe, aber dann doch abends noch irgendwie die Kurve bekommen habe und die Kalorien halbwegs im Zaum halten konnte.

Schön war, dass ich von einer Kollegin angesprochen wurde, ich hätte abgenommen. Hach, ist das schön!

Und zu einer Freundin meinte ich, wenn wir uns am Sonntag treffen, hätten wir was zu feiern, ich hätte 5 Kilo abgenommen. Ich kam an, sie sah mich und meinte: „Da hast Du ja richtig was zu feiern!“

Ist das toll! Ich hab mir ein Loch in die Mütze gefreut! (Auch wenn ne schwarze Jeans schlank macht 😉 )

Woran liegts? Puh, meine Physiotherapeutin schiebt es auf den zunehmenden Mond. Ähhh – ok, wer dran glaubt….
Ich selber sehe das realistischer. Ich bin aus dem Rhythmus durch die Feiertage, zu viel zu tun im Job, dadurch abends erschöpft, neue Verpflichtungen, die mir 2 Abende „rauben“ (ich lasse sie mir gerne rauben in dem Fall!)…

Aber wird schon.

Immerhin habe ich heute schon eingekauft. Leider auch eine Tüte Chips. Die wollte ich zu Let’s Dance knabbern. Und dann hab ich festgestellt, die Kekse im Büro schlagen zu sehr zu buche. Also gabs nen Cesar Salat statt Chips.

Und mit den 2 x 10.000 – das werde ich nicht wirklich schaffen nachzuholen, aber ich bemühe mich, sie wieder hinzukriegen 2 x wöchentlich.

05.05.2015 – 10.000 und Gedanken über Planung

Sternzeit: Dienstag, 5. Mai 2015 – oder auch: Struktur tut gut!

Tagesrechenschaft: 1.515 Kalorien. Passt 🙂
Meine 10.000 Schritte hab ich auch geschafft. Wieder die Runde zu diesem Spielplatzpark. Aber ich hab mich wieder nicht getraut zu schaukeln oder zu rutschen. Da waren Jugendliche. So Teenies. Neeeeeee das geht nur, wenn keiner guckt 🙂

Heute war ein Tag, der recht strukturiert war. Und das tut mir gut.

Struktur gibt mir Kraft, Halt und das Gefühl, selber über ein großes Stück meines Lebens bestimmen zu können.
Und Struktur hilft mir beim abnehmen.
Und zur Struktur benötige ich Planung vor Vorbereitung.

Wenn ich mir am Vorabend mein Essen fürs Büro für den nächsten Tag richte, tappe ich nicht in die Versuchungs- und Fast-Food-Falle. Dem Brötchenservice mit seinen leicht zäh gewordenen belegten Brötchen mit viel Margarine kann ich dann ebenso widerstehen, wie dem mittäglichen Rundlauf zur Pommesbude oder dem Bäcker mit seinen Teilchen.
Zudem komme ich dann nicht so extrem ausgehungert heim, dass ich zu spät am Abend zu schnell zu große Portionen herunterschlinge, die ich womöglich noch bei Mäcces oder Co. erstanden habe – und diese dann mit einer Tüte Chips herunterschlinge.

Es ist dann nicht so ein willenloses hindurchgleiten durch den Tag, sondern ein Gefühl, als hätte ich zumindest für diesen Tag mein Leben ein bissel im Griff.

Ich merke sofort, wenn ich nicht im voraus einiges gerichtet habe.
Dann stehen die alten, schlechten Gewonheiten sofort wieder winkend, Fähnchen schwingend und laut jubelnd vor der Tür.

Zudem verschafft mir das Vorbereiten einiger Dinge Zeit, entzerrt meinen morgendlichen Stress. Das Frühstück ist, soweit es geht, vorbereitet, die Klamotten hängen bereit. Also muss ich nicht denken. Was mir vor meinem zweiten Kaffee deutlich schwer fällt bis gar nicht gelingt. Weil ich bin schon im Bad angekommen oder sitze schon im Auto, da ist mein Kreislauf gerade an der Bettkante angelangt.

Nun die Mutter aller Fragen:
Wenn ich doch WEISS, dass es mir hilft; wenn ich doch SPÜRE dass es mir gut tut; wenn ich doch FÜHLE, dass es mich meinem Ziel näher bringt – wieso verflixt und zugenäht, schaffe ich es immer wieder, diesen Part schleifen zu lassen?

Mal sehen, ob ich hierauf irgendwann eine Antwort finde…

Morgen ist ein neuer Tag.
Und ich bin dabei! 🙂
morgen-ist-ein-neuer-tag-und-ich-bin-dabei

Spargeltarzan – 04.05.2015

Zuerstmal vielen Dank für Eure Drücker! :-*
Die Laune ist wieder gehoben.

Es lief heute doch recht rund. Von 11 bis 18 Uhr waren wir unterwegs und haben alles eingekauft, was wir wollten. Und ich habe – großes Wunder!! – noch eine Bluse und ein Shirt bekommen, welche mir ZUGLEICH gefielen und passten und standen 😀

Auch ansonsten lief es recht harmonisch.

Ist schon merkwürdig… Ich bin ja alle Kinder, die wir haben. Alles Mädchen. Und ich bin schon relativ groß (einen Keks über Mitte 40 so in etwa). Und irgendwie schaffe ich den Spagat nicht, von dem ich fühle, dass ihn alle von mir haben wollen, von dem aber auch alle leugnen, ihn haben zu wollen.

Unterschwellig steht immer der Vorwurf im Raum, ich kümmere mich zu wenig um meine Mutter.
Ich rufe täglich an, oft auch zweimal, weil ich mir seit ihrer schlimmen Herzerkrankung vor ca. 3 Jahren riesige Sorgen mache. Ich bin drei bis viermal die Woche bei ihr.
Aber stets ist es zu wenig. Ein Klassiker bei uns, meist Mittwochs oder so.
Sie: Och der Rasen müsste gemäht werden.
Ich: Dann komm ich Samstag nach meiner Schmerztherapie vorbei und mäh ihn Dir.
Sie: Ach, mach Dir doch keinen Stress. Du hast ja Termine.
Ich: Ich habe genau einen Termin, von 9 bis 10 Uhr. Dann bin ich um viertel nach 10 bei Dir und mäh den Rasen.

Donnerstag nach der Arbeit komm ich an, der Rasen ist gemäht und Mom hat wieder Herzklabaster, Vorhofflimmern, ihr tun alle Knochen weh und sie kann sich nicht mehr bewegen.

Ich: Aber wieso hast Du denn den Rasen gemäht? Ich wollte das doch übermorgen machen!
Sie: Dass mußte jetzt gemacht werden, wie sah das denn aus?
Ich: Aber das ist doch zu viel für Dich. Jetzt tut Dir wieder alles weh.
Sie: Ich muss es doch selber machen. Es macht ja sonst keiner.

:headdesk:

Und schon hab ich wieder das megaschlechte Gewissen.
Weil, ich bin ja nie da und hab immer zu wenig Zeit.

Und klar, ein Rasenmähroboter wird abgelehnt. Ich würde ihr so gerne einen kaufen. Dem würde ich dann Fühler ankleben, Äugelchen aufmalen, ihn Purzel taufen und mir ein Loch in die Mütze freuen, wenn er wie ein kleines Haustier den Rasen mäht.

Mein zaghafter Vorschlag, dass ich mir einen neuen Job suche und nur noch halbtags arbeiten gehe, damit sie mehr Bespassung hat, wurde abgeschmettert, weil ich ja mehr arbeiten muss, wegen meiner Rente.

Tja – wie ich es mach, ist es verkehrt.
Zieht sich irgendwie durch mein ganzes Handeln. Vielleicht gewöhne ich mich noch dran und stumpfe ab. 🙂

MÜTTER! Kaum hat man sie aus dem Gröbsten raus, gehen die Sorgen los.

Und trotzdem darf man sie nicht an der Autobahn aussetzen. Nein, auch nicht mit Halsband, Leine und Wassernapf und Strickzeug.

Weil sich das nicht gehört und man sie ja doch lieb hat. 😉

Dafür habe ich heute meine 10.000 Schritte nicht geschafft. Und im Haushalt nicht so viel. Somit fühle ich mich jetzt gestresst, weil ich noch so viel erledigen müsste für morgen früh, da ich wegen des Bahnstreiks mal wieder eine Stunde früher hoch muss, um ins Büro zu fahren.

Aber dafür waren die Kalorien heute echt mager bisher. Es gab nämlich Spargel. Mit Lachs. Und zu Mutterns Kuchen nachmittags im Kaffee habe ich sie Kuchen essen lassen und selber frische Erdbeeren gefuttert. Lecker! Und gar nicht so sauer wie die letzten.

Macht heute bisher 928 Kalorien. Das ist definitiv zu wenig. Ich hab auch Kohldampf. Aber frischer Spargel ist gekauft, gekocht und liegt parat. Davon mach ich mir gleich noch welchen.

Aber erst noch schnell die Haare waschen, Salat schnibbeln, Steak kleinschneiden, eintuppern und fürs Büro das Futter richten, sonst überfall ich morgen Mittag doch die Pommesbude – und das wollen wir ja nicht.

Spargel ist ja soooooooooooooooooooooo lecker. Am liebsten ganz pur ohne alles.
Wenn man nur nicht so oft auf Toilette müsste…. Wenn das mal morgen früh im Stau gut geht 😉

Morgen ist ein neuer Tag.
Und ich bin dabei. Wobei ich gerade keine Lust drauf hab. Weil zu wenig Struktur heute um ihn vorzubereiten.

Wochenrückblick Woche 04 – 03.05.2015

Wieder eine Woche um.
Heute ein ganzer Monat.

Ich habe einige kleine Rückschritte bemerkt. Langsam, schleichend, fast unmerklich kamen einige meiner schlechten Angewohnheiten zurück. Immer in kleinen Schritten.

Abends eben nicht um 23 Uhr Rechner aus und ins Bad und dann ins Bett, sondern 23:15. Weil, ich möchte noch die Sendung zuende sehen, noch schnell einen Bog lesen oder sonstwas. Und dann waren es 23:25 Uhr und so weiter.

Das führte natürlich dazu, dass ich morges wieder Wecker-Snooze-Tetris gespielt habe. Zwar noch nicht aus so ausgiebig wie früher, aber es fängt wieder an.

Wieder einmal hatte Mark Twain Recht:

Angewohnheiten

Immerhin bleibe ich was die Ernährung angeht auf Spur.

Heute sind es, wenn ich noch alle Erdbeeren auffuttere, 1.555 Kalorien. Was absolut ok ist. Und zwar inklusive der letzten kleinen vier Schoko-Ostereier.

Sehr geärgert habe ich mich, dass ich an diesem langen Wochenende noch einige 10.000 Schritte-Runden hätte drehen können, es aber nicht getan habe. Die aktuellen Ausreden:
Freitag: Essen gehen mit Muttern. Sie wollte mitgehen. Was dann dazu führte, dass ich mit ihr auf den Friedhof musste. Und nach diversen ihrer allseits präsenten Sticheleien (die sie nie so meint, die bei mir aber stets so ankommen) hatte ich keinen Nerv mehr. Sie wollte dann mit dem Auto noch nach Juckuhuu fahren, um dort spazieren zu gehen, ich hatte die Nase voll und bin heim und hab meine Couch warm gehalten.

Samstag: Nach Schmerztherapie und einkaufen und dem Verfugen: Keinen Bock mehr.

Heute: Eine eventuell neue Reitbeteiligung ausprobiert und dann heim und die liegengebliebenen Dinge im Haushalt erledigt. Und dann regnete es. Ist ja nicht so, als hätte ich Regenjacken… *seufz*

Und für morgen seh ich auch schwarz. Ich habe mich bereit erklärt, mit Mom in die große Stadt zu fahren. Sie weiß aber noch nicht wann. Also bin ich auf Abruf. Und dann unterwegs sein, wenn sie anruft und nicht sofort verfügbar zu sein, hat sie gar nicht gerne.

Ich merke, wie ich extrem genervt reagiere und muß aufhören darüber nachzudenken, sonst werde ich noch aggressiver.

Morgen ist ein neuer Tag. Und auch wenn ich ihn frei habe, habe ich keine Lust dabei zu sein.

Woher kommt diese schlechte Laune auf einmal?
Die hatte ich die ganzen vier Wochen nicht. Und ich merke von Sekunde zu Sekunde, wie sie mehr wird.

Ich steigere mich schon in dieses Kopfkino hinein, wie sie morgen hier ankommt, mir wieder ständig das Gefühl gibt, nicht ordentlich genug zu sein, ihr nicht genug Zeit und Aufmerksamkeit zu widmen, wie sie mir mal wieder nicht zuhört, mich mitten im Satz unterbricht um zu erzählen, was eine ihrer Freundinnen mal wieder gesagt, getan, gekauft hat, während ich versuche ihr klar zu machen, dass ich vor Schmerzen kaum gerade gehen kann, um mir dann anzuhören, wie gut es mir doch geht und wie schlecht es ihr doch geht.

*seufz*

Ich glaub, ich will auf den Arm.
Oder doch nicht. Weil ich dafür zu schlechte Laune habe. Und zu aggressiv bin.

Kann mich mal jemand auf den Arm nehmen und trösten und zugleich ganz in Ruhe lassen? Wäre das irgendwie machbar?

😦

Meine Waage ist ne Zicke – und die Fuge ist (hoffentlich) dicht

Moin moin!

Mein heutiges morgendliches Date war sehr interessant. Da zeigt die Waage im Vergleich zu gestern – 1 Kilo an.
Wie schön! Aber leider war heute nicht Wiegetag und somit zählt das nicht. Und ich glaube, da hat sie sich vertan.

Ich habe ja so eine Uralt-Waage mit Drehscheibe drinnen. Sie redet nicht, sie verbindet sich weder mit dem PC, dem Handy, der Waschmaschine oder dem Dorfpolizisten und mißt auch keine Fettwerte und gibt auch das Gewicht nicht in 10-Gramm-Schritten an.
Man steigt drauf und der Zeiger bleibt auf einem Strich stehe oder zwischen zwei Strichen stehen, unter denen in 5-Kilo-Schritten Zahlen stehen.

Mir reicht das völlig hin. Jegliches mehr an Funktionen würde mich wohl frustrieren. 😉

Dann habe ich heute einen Punkt von meiner Aufgabenliste in Angriff genommen, der da schon seit unzähligen Monaten vor sich hindümpelt:

Ich habe die Fliesenfuge am Badezimmerfenster erneuert! Da wo das Fensterbrett in die Wand übergeht, ist ja so ein 90-Grad-Winkel, der mit Fugenspachtel mal dicht war. War. Vor langem. Und bisher hab ich mich  nie da ran getraut. Aber heute! Juchhuuuhhhh!
Zum ersten Mal in meinem Leben, ganz alleine!

Zuerst die noch nicht rausgebröckelten vorhandenen Reste der Fugenmasse vorsichtig mit Schraubendreher und Hämmerchen herausklopfen. Hat auch geklappt und bis auf eine kleine Macke in der Fensterbankfliese sind auch die Fliesen heile geblieben.

Dann alles schön vom Staub befreit und vorsichtig die Lücke ausgewaschen und mit Aceton nochmal abgewischt. Trocknen lassen. Tube vom Fliesen Fix aufschneiden. Gummihandschuhe anziehen. In die Badewanne stellen. Und die Masse in die Lücke drücken.

Das war so eine schöne Wurst von Masse drinnen. Und dann mußte ich das ja irgendwie in Form kriegen. Also vorsichtig mit dem Finger versucht, irgendwie einen Abschluss hin zu kriegen. War kniffelig, weil ich viel zu viel Fugenmasse genommen hatte.

Nun ists optisch halbwegs – ok ok, für mich halbwegs – akzeptabel. Ein Könner wird vermutlich beim Anblick meines Werkes bitterlich weinen.
Aber ich finds für den ersten Versuch ok.

Jetzt muß die Fuge noch trocknen. Ca. 12 Stunden. Somit fällt heute Abend duschen aus 🙂

Und wenn die  morgen dann dicht ist, überlege ich, ob ich mich traue, diese riesigen Silikonfugen rund um die Wanne neu zu machen.
Und wenn sie nicht dicht ist, suche ich nach Plan B, C, D…..

Gleich bekommen meine Füßlein erstmal ein Vollbad und dann einen neuen Anstrich 🙂
Das haben sie sich verdient.

Dienstag 28.04.2015

Irgendwie fällt mir heute keine Überschrift ein. 🙂

Zuerst mal Rechenschaft ablegen: 1.267 kcal. Ein bissel wenig immer noch, aber das krieg ich schon noch hin.

Dann hab ich heute zwei Laugenbrezeln gegessen. Und nun könnte ich mich kugelrund trinken. Ich habe großen Durst – und laufe entsprechend häufig auf Toilette. Jeder Schritt zählt. 😉

Früh ins Bett fällt heute aus. Denn die neue Staffel von „Extrem schwer“ fängt an.

Ich bin seit Jahren bekennender Fan von Chris Powell mit Extreme Weight Loss und habe alle Staffeln gesehen. Als ich dann damals die erste Staffel von Extrem Schwer in der Vorankündigung gesehen habe, habe ich mich sehr darauf gefreut. Und wurde enttäuscht. So motivierend die US-Serie ist, da kommt die deutsche Nachahmung nicht ran. Sorry Felix.

Ich kann es nichtmal an etwas konkretem festmachen, es nimmt mich nicht so mit, begeistert mich nicht so.

Überhaupt schaue ich gerne Abnehmformate aus den Staaten und aus England, wie Heavy, My big fat diet, Extreme Weight loss…

Kennt noch jemand welche?
Welche könnt Ihr empfehlen?
Welche mögt Ihr?

Tipps sind willkommen.

Und damit es morgen früh leichter wird für mich, habe ich schonmal die Klamotten parat gelegt und das Futter vorbereitet.

Denn:

Morgen ist ein neuer Tag.
Und ich bin dabei!

morgen-ist-ein-neuer-tag-und-ich-bin-dabei