28.03.2017: PSMF Rückblick Tag 07 – Laufen sucks… Von Eislollys und heißer Schokolade

Tag 07:
Eiweiss:  163,38 g
Kohlenhydrate: 71,53 g
Fett: 27,19 g

Also, reichlich Eiweiß in mich reinzufüttern krieg ich ja problemlos hin. Aber die KH zu reduzieren ist irgendwie schwierig… :o/

Dann hab ich gestern versucht, meine kleine Laufrunde zu absolvieren.

Wir erinnern uns… Ich und Laufen, das passt irgendwie nicht. Und dennoch hatte ich mich auf eine für mich (!!) echt gute Strecke von über 4 Kilometern hochgearbeitet.

Und was war gestern? Walken – klappt. Laufen? Nach 700 Metern war Ende. Puste weg. Und die Achillessehne links tat weh.

Ich könnte echt heulen.
Also daheim mit dem Eislolly alles schön durchmassiert. Und 15 Minuten können echt lang sein. Die Wasserlache auf der Terasse zeugt davon.
Hinterher Voltaren rauf und frustriert auf die Couch.
Und dort fing ich dann an zu frieren. Und wollte einen heißen Cappu. Oder eine heiße Schokoloade. Und beides hat doch so viele KH. Also was tun?

Da fiel mir ein, ich hab doch diese Royal Flavour-Proben. Und tatsächlich waren da welche mit Schokogeschmack dabei. Also die fettarme Milch in die Mikrowelle gewuchtet, Flavour rein, ein Löffel Flohsamenschalen gemahlen hinzu, ein wenig Xanthan hinterher – umrühren – begeistert ob der tollen Idee zur Couch tragen und dann erstaunt feststellen: PUDDING!

Ok, Jugend forscht weiter. Entweder Xanthan weglassen. Oder Flohsamenschalen weglassen. Dann kann man es vielleicht trinken, statt schneiden.

Und heute so bisher?
HUNGER! :o/
Es ist 14:45 Uhr, ich habe knapp 350 Kalorien drinnen und habe Hunger.
Wird Zeit für Feierabend und den Kühlschranküberfall.

*hmpf*
Und das Eiswägelchen steht vor dem Büro. Und da gibts Eis. Mit Schlagsahne. Und Streuseln. Und überhaupt. Und ich darf nicht.
*doppelhmpf*

#TeamSchlagsahne

Angewohnheiten

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13.02.2017: Rückschläge die Zweite

 

 

wiegetag

Tja, wie soll ich sagen: Läuft bei mir. Zwar rückwärts und bergab, aber läuft…

Am 18.01.2017 hatte ich einen kleinen Kollateralschaden beim Training zu verzeichnen. Ergebnis: Haarriss im Unterkiefer und Bänderriss im linken Fuß.

Hätte schlimmer kommen können. War nur ein Haarriss. Und es hat das Band vom Würfelbein zum Fersenbein erwischt. Das ist wohl nicht ganz so wichtig, wie die anderen Bänder, die zusätzlich zum ordentlichen Bluterguss nur gezerrt waren. Würfelbein, Fersenbein, schon erstaunlich, was wir alles so in einem Fuß haben und wo da überall Bänder sind.

Als ob ich mit meinem Impingement und der Kalkschulter nicht schon eingeschränkt genug wäre. *hmpf* Irgendwas ist ja immer.

Also Pause. Kein Laufen, kein Walken, kein Krav Maga. Statt dessen Pause, hochlegen, ne schicke Schiene mit der ich in keinen meiner normalen Schuhe passe.

Und was hat es mir eingebracht? + 2 Kilo. In Worten: Plus zwei Kilo. Oder auch: PLUS VIER PFUND.

Es ist erstaunlich, wie tief alte, schlechte Gewohnheiten sitzen. Kaum war ich auf die Couch verbannt, schlug der Appetit zu.
Nein, kein Hunger. Hunger ist, wenn der Magen knurrt und der Körper sagt: Futter. Jetzt. Egal was. Salat? Käsestulle? Gegartes Gemüse? Quark? Joghurt? Egal. Tu her.
Hunger kann ich aushalten. Und Hunger kann ich stillen.
Aber diesese „Mjammjammjamm-was-ess-ich-denn-jetzt“ ist eklig. Schokolade. Chips. Mettwürstchen. Traubenzucker. Käse.
Dieser Appetit sitzt nicht im Magen. Der sitzt höher. Im Mund und im Hals. Und ist kaum zu stillen.

Hinzu kommt, dass ich mich immer weniger aufraffen konnte. Anfangs hab ich noch statt laufen / walken, reiten, Krav Maga und wandern zumindest täglich Crunches gemacht und an meinen Liegestützen gebastelt und die Dehnübungen. Bis die Couch mich gänzlich gefesselt hatte. Dann wurde aus täglich Crunches vielleicht noch zweimal die Woche. Liegestützen gehen gar nicht mehr, weil die Schulter nicht mehr mitspielt.

Also stelle ich fest: Der Sport hat irgendwas in meinem Körper gemacht, was den Appetit vertrieben hat. Und was mich hat weitermachen lassen.

Heute dann der erste Versuch, wieder zu laufen. Mit dieser Schiene. Irgendein guter Geist hat mich davor bewahrt, meine uralten Laufschuhe in den Müll zu entsorgen. Vermutlich meine Schusseligkeit oder Faulheit. In die komm ich mit der Schiene rein. Yeah.

Und ich hatte Angst.
Angst, mir mein kleines Erfolgserlebnis von 4 km am Stück zu laufen völlig kaputt gemacht zu haben. Wieder mit 20 Metern anfangen zu müssen.

Und war kurz davor, es sein zu lassen: Gib dem Fuß noch Zeit. Die vier Wochen sind erst am Mittwoch um.

Dann bin ich doch los. Und ich habe ungefähr die Hälfte bis zwei Drittel der alten Strecke geschafft. Also doch nicht bei 20 Metern wieder anfange. Puh. Was ein Glück.

Und siehe da: Kein Appetit. Hunger gehabt, ja. Ein wenig Joghurt, der vom Mittag übrig war, 150 Gramm Brokkoli, 70 Gramm Steak, 125 Gramm Himbeeren, 50 Gramm Blumenkohl. Hunger weg. Und kein Mjammjammjamm.

Also erstmal die 2 Kilos wieder wegbringen.
Morgen Crunches.
Und eine machbare Alternative zu Liegestützen suchen.

Hat jemand eine brauchbare Idee?

10.01.2017: Rückschläge

Traurig

Tja, Weihnachten und Silvester mit den vielen Terminen und Verpflichtungen sind vorbei. Und der Glatteisboden und das Blitzeis auch.

Und ich habe mich aufgerafft, nach 12 Tagen wieder meine kleine Runde zu laufen. Habe mich heldenhaft nicht erst auf Sofa gesetzt. Denn meine Couch ist magnetisch. Einmal drauf, hält sie meinen Körper fest. Unentrinnbar.

Also in meine Laufschuhe steigen, Laufhose an, Thermounterwäsche an und losgestiefelt.

Und was ist? Völlig versagt habe ich.

Ich hatte mich so abgekämpft um endlich diese kleine, kurze Strecke von 4 Kilometern am Stück langsam durchlaufen zu können. Und heute?

Nach 2,2 Kilometern war Ende. Ging nicht mehr. Und davon habe ich mich die letzten 200 Meter gequält.

Also eine Gehpause eingelegt. Und dann nochmal kurz gelaufen. 600 Meter und dann war es vorbei.

Tja, von 4 km auf 2,8 km ist mal  ne Leistung, die muss mir erstmal einer nachmachen. :o(

Aber ok. Versagt ist versagt. Zeigt es doch, dass ich mehr tun muss.

Immerhin habe ich mich aufgerafft und bin los. :o/

04.01.2017: Bestandsaufnahme

Was hat sich so getan, von meinem Gewichthöchststand bis heute?

Ich bin froh, dass ich damals die Körpermaße genommen hatte, so kann ich vergleichen.

Schaun’mer mal was sich seit der letzten Messung verändert hat:

Gewicht: -1,5 kg
Oberbrust: – 2 cm
Unterbrust: – 2 cm

Taille: – 1 cm
Bauch: – 4 cm
Hüfte: – 4 cm

Reiterhosen: – 2,5 cm
Oberschenkel: – 1,5 cm
Wade: +/- 0 cm

Oberarm: – 2 cm

Klingt jetzt ja erstmal nicht nach so viel und irgendwie unspannend.

Aber der Blick aufs Gesamtergebnis ausgehend vom Höchststand aus ist schon ziemlich wow!
Let’s look:

Gewicht: – 23,5 kg (verflixte Zimtsterne!)
Oberbrust: – 14  cm
Unterbrust: – 14 cm

Taille: – 23,5 cm
Bauch: – 20 cm
Hüfte: – 19 cm

Reiterhosen: –  20,5 cm
Oberschenkel: – 15 cm
Wade: – 6 cm

Oberarm: – 8 cm

Scheinbar ist pro Kilo Gewicht ein Zentimeter an der Taille verschwunden. Zufall? Oder gibts da eine Korellation?

Ok, schauen wir mal, wie es sich 2017 weiter entwickelt.
Vom Gewicht her bin soll das Weihnachtskilo noch weg, dann noch ein Pfund mehr und mein neues, zweites Ziel, dass ich mir nach Erreichen meines Traumgewichtes gesetzt habe, wäre erreicht.

Erstaunlich. Jahrelang träumt man von dieser Zahl. Dann ist sie da und was ist los? Ich will mehr! Bzw. weniger… Weibsvolk halt ;o)

Angewohnheiten

23.12.2016: Glücklich – die Rückschau

 

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Lächeln – damit ich Eure Seelen einfangen kann!

Erstmal die Fakten: – 24 Kilos.

Das sind zwei weniger, als ich geplant hatte.
Und nun soll noch ein weiteres Kilo folgen und dann sehe ich weiter.

Was hat sich so alles geändert?

Ich schaffe mittlerweile 4 Kilometer am Stück zu laufen. Nicht schnell, nicht schön – aber 4 Kilometer. Und die Achillessehnen halten.

Ich bin im neuen Job wirklich glücklich. Nach der Bruchlandung im letzten Job, der 4 Jahre lang die Hölle war, habe ich wieder das Gefühl, irgendwo angekommen zu sein, wo man eine berufliche Heimat finden kann, wo man als Mensch wahrgenommen wird, wo die Arbeit gewertschätzt wird und man nicht nur zur Bedienung der persönlichen Eitelkeiten dient.

Die körperlichen Veränderungen sind jetzt so deutlich, dass ich sie selber auch sehe.

Und irgendwie zieht das Veränderungen im Inneren nach sich.
Ein banales Beispiel ist der Kauf von Bekleidung. Früher ein Horrorszenario. Nichts saß wirklich und oft genug endete der Versuch, eine neue Bürohose zu bekommen, mit Tränen.

Jetzt sitzen die Hosen, einige Nummern kleiner zwar, immer noch beschissen, dank meiner Eieruhrfigur (blöd wenn  man in den Oberschenkeln 40 oder 42 braucht, in der Taille aber mit mittlerweile 36 / 38 hinkommt *nerv*) immer noch beschissen, aber ich kann es mittlerweile der Kleidung zuschieben und nicht mehr mir selber.
Oder wenn etwas zwar passt und sitz, aber einfach mir nicht steht, kann ich schlicht sagen: Steht mir nicht. PUNKT. Wo es früher hieß: Ich bin zu häßlich dafür.

Häßlich bin ich zwar immer noch, aber das steht ja auf einem anderen Blatt. :o)

Diese Versagensgefühle beim Kleidungskauf sind weg.

Ich merke, wie ich mich mehr traue. Weiter aus meiner Komfortzone rausgehe. Ein Spruch, der mir dabei geholfen hat, war: „Was hab ich zu verlieren? Eben. Und im schlimmsten Fall wird es eine Erfahrung.“

Ich habe alte Freunde per Zufall wiedergefunden und wir konnten anknüpfen, wo wir vor knapp 20 Jahren aufgehört haben.

Ich habe neue Bekannte kennengelernt und dadurch viele neue Erfahrungen gemacht.

Ich habe das Gefühl, ein Stück weit der Mensch geworden zu sein, der ich gerne wäre. Und am Rest wird weiter gearbeitet.

Ich habe aufgehört, Ratgeber zur Persönlichkeitsentwicklung zu lesen. Denn nun kann ich sagen: Es lag nicht an mir! Es lag am früheren Chef, Job, Kollegen… der ganzen Konstellation. Ich bin ok im Beruf. Ich bin wirklich gut. Erstaunlich, wie so einige Jahre einem das nehmen können.

Ich kann wieder laut sagen:
Ja, ich bin ein guter Mensch. Hilfsbereit, tierlieb, helfe alten Omis über die Straße (ob sie wollen oder nicht *gg*), fröhlich (wieder!), lustig, humorvoll, tiefgründig, kann wirklich gut gönnen, kann gut frozzeln…. ich bin NETT. Und wer nett für die kleine Schwester von Scheiße hält, hat echt ein Problem. Denn nett sein ist nichts schlechtes!

Und ich blicke zurück auf dieses Jahr und kann jetzt, zu genau diesem Zeitpunkt sagen:

Ich bin glücklich.
Und dankbar.

Ich habe einen Job. Genug zu essen. Ein Dach über dem Kopf. Bin weitestgehend gesund. Ich habe Freunde und Bekannte. Ich fühle mich in meinem momentanen Umfeld gut behandelt

Danke, 2016. Du hast so hart angefangen. Ich bin in Dir und an Dir und Deinen Vorgängern fast zerbrochen.
Aber Du hast mir auch die schönste Zeit seit langem beschert.

Ich wünsche allen, dass sie glücklich sind. Ob jung ob alt, ob groß ob klein, ob dick oder dünn, ob Mann oder Frau….

In diesem Sinne Euch allen ein gesegnetes Fest des wiederkehrenden Lichtes.

Lächeln – damit ich Eure Seelen einfangen kann!

02.12.2016: Läuft! Wer? Ich? Niemals! – Doch!!!!

Ich bin fassungslos!!!!! Ich habe heute die längste Strecke am Stück laufend zurückgelegt!

Ich hatte ja einfach nur die Schnauze voll davon, nicht laufen, nicht wandern zu können. Mein Körper hat mir ja die letzten Jahrzehnte immer deutlich gesagt: Kann ich nicht. Und wenn Du mich zwingst, geh ich kaputt. Und er war da sehr einfallsreich und ausgesprochen kreativ. Von hamlosen Dingen wie Rückenschmerzen über Knieschmerzen bis hin zu richtig fieser Achillessehnenentzündung – bei der er sogar beschloss, diese als erfolglos austherapiert chronisch werden zu lassen – war alles dabei. Kein Thema.

Und dieses Jahr im Sommer hat es mich gepackt. Ich WOLLTE das. OBWOHL ich laufen HASSE!

Also bin ich im dunklen los. Damit mich keiner sieht. Weil ich mich zu Tode geschämt habe.

Und hab mir einige Runden ausgeguckt, die vom Boden her für meine Sehnen gehen. Sandboden oder weicher Boden ist nämlich leider gar nicht so gut für die Achillessehnen. Aber der Asphalt halt nicht für die Schienbeine – und irgendwas war ja immer. *nerv*

Und somit bin ich losgeGANGEN. Einfach nur rechter Fuß, linker Fuß. Gehen. Und dann hab ich angefangen mit 30 Metern laufen. Also eben nicht die Gehbewegung, sondern sowas in der Art wie eine Laufbewegung.

Und dann wieder gegangen. Und ein zweites Mal 30 Meter. Und kam heim und war fertig. Die Sehnen waren dick, rot, heiß und schmerzhaft.

Aber viel Eis, lange viel Eis, hilft viel. Vor allem in Kombi mit reichlich Ibu 800.

Und ganz lange hab ich so rumgekrebst. Trotz täglichem losstiefeln. Nichts ging voran. Die Teilstücke wurden nicht länger. Und wenn ich dochmal ein längeres Teilstück geschafft hatte, wars beim nächsten Mal wieder völlig grütze.

Und bis diesen Montag hab ich jeweils ein Teilstück von 1200 Metern geschafft und eins von 800 Metern.

Und heute?

Ich hatte so dermaßen keinen Bock. Und Gier auf Schokolade. Und Zimtsterne. Und Chips. Und überhaupt. Hauptsache viel. Fettig, süß, salzig. Und auf Couch. Vielleicht noch heißen Kakao dazu.

Und dann hab ich gedacht: Neeee. Du bist jetzt so weit gekommen. Von 30 Metern auf 1200 Meter. Und hast gerade eh nicht die Zeit täglich zu gehen und zu „laufen“, sondern schaffst eh nur zweimal die Woche. Mach Dir das nicht kaputt. Reiss Dich zusammen. Beweg Deinen faulen Arsch. Und geh los. Und wenn Du nur gehst, nicht läufst, aber geh.

Und was mach ich??????

Ich schaffe 3.400 Meter am Stück zu laufen!!!! Das ist fast die ganze kurze Runde!!! Und ich hätte, als ich wieder an meinem Haus ankam, noch weiter laufen können!

Ich bin echt glücklich! Auch, weil die Sehnen inzwischen halten. Trotz Vernarbungen. Trotz Verklebungen. Trotz Verkürzung.

Für einen echten Läufer ist das echt nichts. Zu kurz. Zu langsam. Für mich ist es echt etwas ganz, ganz großes.

Laufen. Ich. Unfassbar!

Welt – lass Dich umarmen!!!!diattraum

11.10.2016: Und nun? – Oder: Was fang ich damit jetzt an? Die magische Zahl…

Tja, da steppt man morgens auf die Waage, wie immer in letzter Zeit nichts Gutes erwartend, außer dem üblichen Waagen-Auf-und-Ab der letzten Zeit.

Und guckt.

Geht von der Waage runter.

Geht nochmals auf die Waage.

Und da ist sie: Die magische Zahl, auf die man hingearbeitet hat. Mit Kalorien zählen, Übungen mit dem eigenen Körpergewicht, walken und laufen gehen, fluchen, Rückfällen, erneuten Anfängen, mit allen Aufs und Abs, die man sich so vorstellen kann. Körperlich, psychisch…

Und dann steht man da, auf der Waage und hat das Ziel erreicht.

Dieses eine Ziel, dass man seit Ewigkeiten im Kopf hat.

22 Kilo abgenommen.
44 Pfund.

Und ja, ich bin schon ein wenig stolz auf mich.
Und jetzt muss ich das erst einmal sacken lassen.

Am Ziel?
Nein… Doch dazu demnächst mehr…

diattraum

Tag der Waage: 10.06.2016

Lange ist es her, viel ist passiert.

Zuerst die Fakten.
Nachdem mir von November an meine Disziplin abhanden kam und ich zugenommen habe, bin ich wieder im Tritt und vermelde:
Anfangen
– 12 Kilo insgesamt 😀

Was gibt es Neues?
1. Neues Auto.
2. Neues Handy
3. Job gekündigt und neuer Job
4. Neue Kamera gekauft *Freu*
5. Ich habe mit Spocht angefangen. Na ja, sowas ähnlichem… Nennen wir es: Der steife, kurzatmige T-Träger versucht, sich zu bewegen.

Da sich auf der Waage nichts mehr tat, obwohl ich kalorienmäßig immer ein leichtes Defizit hatte, bin ich am Montag in die Buchhandlung gestiefelt und habe mir die Bücher von Mark Lauren „Fit ohne Geräte“ und „Fit ohne Geräte – Die 90-Tage-Challenge für Frauen“ gekauft und losgelegt. Verlockt hat mich das kurze Zeitpensum, dass man benötigt. Eine halbe Stunde ungefähr – hey, das sollte drinnen sein.

Nach Tag 1 und Tag 3 mit ihren Sporteinheiten wußte ich nicht, wie ich von der Couch zum Bett kommen soll – und habe schlußendlich schlicht auf der Couch geschlafen.

Ich wußte zwar, dass ich unfit bin, aber WIE unfit ich bin – davon hatte ich keine Ahnung. Meine Güte, das ist ja entsetzlich mit mir!

Heute bei Tag 5 bin ich überrascht und verwirrt.
Ich gestehe: Ich war schwer versucht, ihn ausfallen zu lassen, denn ich konnte mich endlich wieder bewegen.
ABER: Ich habs getan.
Und ich hab irgendwas verkehrt gemacht. *grübel*

16 Minuten lang diese vier Übungen – und ich bin nicht zusammen gebrochen. Ich bin ein wenig außer Atem, etwas geschwitzt und habe 9 Runden geschafft.
Das kommt mir wenig anstrengend vor und viele Runden… Da stimmt was nicht, oder?

Allerdings habe ich mich auch bei den Übungen mehr drauf konzentriert zu zählen und sie halbwegs sauber auszuführen, als irgendwie mehr reinzuklotzen.

Sind 9 Runden viel?

Allerdings hab ich es essensmäßig heute vergeigt. Mir kam Weingummi dazwischen. Beim ausräumen gefunden. Und ich habs gegessen. *schäm*

ABER ich hab den Sport gemacht. Und mich aufgerafft. Und langsam merke ich doch die Arme.

Und nun 2 Tage keinen Spocht – das freut mich ungemein!

Macht hier noch jemand diese Challenge?

Tag der Waage 29: 23.10.2015 – Neuer Vorsatz: Schlafen.

wiegetag

Abgenommen: – 1 Kilo
Insgesamt: – 10 Kilo

Kalorienbilanzen der letzten Tage:
20.10.2015: 994
21.10.2015: 1.024
22.10.2015: 1.390
23.10.2015: 1.609

Tendenz: langsam steigend. Also Augen auf beim Eierkauf!

Morgen nehme ich mal das Maßband und gucke mir an, was sich am Körper so in Zentimetern verändert hat.

Dann gehe ich mir in einem weiteren Punkt selber ziemlich auf die Nerven:
Das zu Bett gehen.

Ich kriege abends die Kurve nicht, rechtzeitig ins Bett zu gehen.
Ich lümmele auf der Couch vor dem TV und am Laptop herum, die Uhr schreitet fort und mein Verstand sagt mir: Ab ins Bett. Du brauchst Schlaf.
Und was mache ich?
Zappe durch die Programme ohne daß etwas läuft, was mich wirklich fesselt. Surfe über die immer gleichen Internetseiten, ohne etwas wirklich Neues zu finden. Und schon ist es wieder halb eins oder ein Uhr.
Irgendwann schleppe ich mich genervt von mir selber ins Bett, wenn ich nicht schon auf der Couch eingenickt bin, um gegen drei Uhr dann genervt ins Bett zu fallen.

Und wenn morgens um 6 Uhr der Wecker klingelt, bin ich nicht ausgeschlafen und wütend auf mich selber, nicht früh genug ins Bett gegangen zu sein.

Das möchte ich ändern.
Rechtzeitig ins Bett, um mehr Kraft für den Alltag zu haben.

Wie kriege ich dann abends den Hintern hoch?
Ich versuche, das herauszufinden.

Die letzten Tage hat es von Montag bis Donnerstag schon besser geklappt.

Wie macht Ihr das so?
Denn nicht zuletzt ist ja auch ausreichend erholsamer Schlaf der Abnahme förderlich, heißt es doch so schön.

19.10.2015: Auf dem Weg in die richtige Richtung?

Erstmal die Tagesbilanzen:
17.10.2015: 1.084 Kcal
18.10.2015: 1.249 Kcal
19.10.2015: 981 Kcal

Ich würde sagen: Das waren drei gute Tage.
Hoffentlich krieg ich das weiter so hin.

Zudem habe ich einige Kleinigkeiten meiner Aufgabenliste abgearbeitet.
Das fühlt sich echt gut an. 🙂

Ich möchte doch so gerne strukturiert sein, motiviert und voller Kraftreserven. Nie genervt, verärgert oder gestresst.

Und nun werde ich versuchen, früher ins Bett zu gehen als sonst.
Vielleicht hilft es ja. 🙂