23.03.2017: 22.03.2017 PSFM Rückblick Tag 03 – Ausblick Tag 04 – Rätsel der Kohlenhydrate gelöst und neue Erkenntnisse gewonnen

Gestern gab es:
Eiweiss:  152,09 g – Huiiiiii ist das viel!
Kohlenhydrate: 41,64 g
Fett: 31,74 g

Und dank arwen1234 von https://m3changing.wordpress.com/ habe ich das Rätsel um die Kohlenhydrate gelöst.
Die Lösung heißt: 42 !!!

Äh – nee heißt sie nicht. Sie heißt Harzer Käse. :o)

Jetzt wäre ja gestern angeblich einer dieser Mini-Refeed-Tage angesagt gewesen, weil ich ja zum sporteln war.

Erkenntnis:
Mit nur 500 Kalorien im Magen und nur ca. 20 Gramm Kohlenhydrate sind 1,5 Stunden Krav Maga für mich nicht durchzuhalten. Denn obwohl es um Dinge ging, die für mich nicht ganz neu waren und ich mich in die Anfängergruppe (besser ist das *gg*) eingereiht habe, habe ich zum ersten Mal zum Ende hin abbrechen müssen. Mir fehlte einfach die Kraft und die Puste. Die Zombie-Spiele 1:1 und 1:2 und 1:3….. habe ich noch geschafft. In der letzten Runde 1:5 ging dann nix mehr.

Gut, ok, dieses Mal nicht die Schulter, nicht der angebrochene Kiefer, nicht die Achillessehnen, nicht der Bänderriss sondern einfach die Kraft, die mich limitiert hat. Öfter mal was Neues :o/ Immer der gleiche Grund wäre ja zu einfach.

Dann heim und irgendwie versucht, auf diese höhere Kohlenhydratzahl zu kommen. Bei 1 Gramm pro Kilo Körpergewicht wären das 65 Gramm gewesen. Aber ich hatte irgendwie keinen Hunger mehr und überhaupt – ach was weiß denn ich. Jedenfalls waren es weniger KH als geplant. So unterm Strich kommts dann ja über die Woche hin. ;o)

Klaus-Bärbel meinte heute morgen, das wären nun 3,5 Kilo in diesen 3 Tagen.
Klaus-Bärbel ist ne echte Zicke. Tagelang quält er mich morgens mit immer höheren Zahlen und starken Schwankungen nach oben, nun genauso rapide nach unten.
Wie soll ich denn da noch nachvollziehen können, ob ich nun Wasser ein- oder auslagere oder doch vielleicht ein paar Gramm Fett? Nur ein ganz klein wenig?

Ich beobachte das mal interessiert.

Spannene fand ich den Blick in den Spiegel. Dieses entwässern macht an meinem Bauch einen massiven Unterschied. Erstaunlich.

Und jaaaa natürlich habe ich mir gestern Abend von meinem Ex gleich anhören dürfen, ich sähe aus wie eine Magersüchtige, eingefallen, rappeldürr, nur seine Nachbarin sähe schlechter aus und die hätte Krebs im Endstadium… bla bla bla…..
Ich hab dann drauf verzichtet, ihn auf sein Kölsch-Geschwür vorne am Körper anzusprechen, welches inzwischen von Pittermännchen-Größe auf 15-Liter-Fäßchen angewachsen ist.
Und ich habe den Inner Counter mit anschließendem Schlag des Handballens vors Gesicht und Tritt in den Unterleib aus dem Training vorher nicht an ihm ausprobiert.
Wer weiß, wann ich von ihm nochmal nen Kaffee brauche ;o)

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22.03.2017 PSFM Rückblick Tag 02 – Ausblick Tag 03 – Wie zum Geier….???

Wie zum Geier schaffen die Leute es, auf Kohlenhydratzufuhren von unter 30 Gramm zu kommen????

Bei mir gabs gestern:

Eiweiss:  110,56 g
Kohlenhydrate: 54,46 g
Fett: 19,62 g

Allein der blöde Blumenkohl hatte 19,8 Gramm Kohlenhydrate. Und im Quark, Joghurt etc. sind auch Kohlenhydrate drinnen.
Also komm ich entweder auf viel Eiweiß und habe entsprechende Kohlenhydratmengen gegessen, oder ich komme nicht auf die Eiweißmengen und habe dann auch keine Kohlenhydrate…

Gibts da irgendeinen Trick??
Ich steh schon im Supermarkt von den Molkereiprodukten und studiere die Etiketten wie blöde und vergleiche Eiweiß, Fett, Kalorien, Kohlenhydrate und werd immer konfuser. Weil irgendwie geht viel Eiweiß ohne KH nicht.

Auch gestern bin ich entsprechend oft zur Toilette gerannt. Wann hört das denn auf? Das NERVT und die Kollegen gucken schon irritiert….

Ein wenig schwindelig ist mir nach wie vor. Hunger habe ich auch. Aber beides aushaltbar.

Nun bin ich gespannt, ob ich heute Abend mit so wenig Kalorien im Training mithalten kann.
Gestern waren es 832 und vorgestern 770. Mal sehen, ob das für heute Abend reicht oder ob ich beim aufwärmen zusammenklappe :o)

Die Waage sagt heute morgen – 3 Kilo. Damit wäre ich wieder am Ziel. Nur leider ist das Wasser. Warum eigentlich seh ich nicht so aus, wie eine Trockenpflaume, wenn so viel Wasser weggeht? Und wie lange geht das so? Ich will eine Privattoilette. Gleich neben meinem Büro oder neben meinem Sofa. *maul*

13.02.2017: Rückschläge die Zweite

 

 

wiegetag

Tja, wie soll ich sagen: Läuft bei mir. Zwar rückwärts und bergab, aber läuft…

Am 18.01.2017 hatte ich einen kleinen Kollateralschaden beim Training zu verzeichnen. Ergebnis: Haarriss im Unterkiefer und Bänderriss im linken Fuß.

Hätte schlimmer kommen können. War nur ein Haarriss. Und es hat das Band vom Würfelbein zum Fersenbein erwischt. Das ist wohl nicht ganz so wichtig, wie die anderen Bänder, die zusätzlich zum ordentlichen Bluterguss nur gezerrt waren. Würfelbein, Fersenbein, schon erstaunlich, was wir alles so in einem Fuß haben und wo da überall Bänder sind.

Als ob ich mit meinem Impingement und der Kalkschulter nicht schon eingeschränkt genug wäre. *hmpf* Irgendwas ist ja immer.

Also Pause. Kein Laufen, kein Walken, kein Krav Maga. Statt dessen Pause, hochlegen, ne schicke Schiene mit der ich in keinen meiner normalen Schuhe passe.

Und was hat es mir eingebracht? + 2 Kilo. In Worten: Plus zwei Kilo. Oder auch: PLUS VIER PFUND.

Es ist erstaunlich, wie tief alte, schlechte Gewohnheiten sitzen. Kaum war ich auf die Couch verbannt, schlug der Appetit zu.
Nein, kein Hunger. Hunger ist, wenn der Magen knurrt und der Körper sagt: Futter. Jetzt. Egal was. Salat? Käsestulle? Gegartes Gemüse? Quark? Joghurt? Egal. Tu her.
Hunger kann ich aushalten. Und Hunger kann ich stillen.
Aber diesese „Mjammjammjamm-was-ess-ich-denn-jetzt“ ist eklig. Schokolade. Chips. Mettwürstchen. Traubenzucker. Käse.
Dieser Appetit sitzt nicht im Magen. Der sitzt höher. Im Mund und im Hals. Und ist kaum zu stillen.

Hinzu kommt, dass ich mich immer weniger aufraffen konnte. Anfangs hab ich noch statt laufen / walken, reiten, Krav Maga und wandern zumindest täglich Crunches gemacht und an meinen Liegestützen gebastelt und die Dehnübungen. Bis die Couch mich gänzlich gefesselt hatte. Dann wurde aus täglich Crunches vielleicht noch zweimal die Woche. Liegestützen gehen gar nicht mehr, weil die Schulter nicht mehr mitspielt.

Also stelle ich fest: Der Sport hat irgendwas in meinem Körper gemacht, was den Appetit vertrieben hat. Und was mich hat weitermachen lassen.

Heute dann der erste Versuch, wieder zu laufen. Mit dieser Schiene. Irgendein guter Geist hat mich davor bewahrt, meine uralten Laufschuhe in den Müll zu entsorgen. Vermutlich meine Schusseligkeit oder Faulheit. In die komm ich mit der Schiene rein. Yeah.

Und ich hatte Angst.
Angst, mir mein kleines Erfolgserlebnis von 4 km am Stück zu laufen völlig kaputt gemacht zu haben. Wieder mit 20 Metern anfangen zu müssen.

Und war kurz davor, es sein zu lassen: Gib dem Fuß noch Zeit. Die vier Wochen sind erst am Mittwoch um.

Dann bin ich doch los. Und ich habe ungefähr die Hälfte bis zwei Drittel der alten Strecke geschafft. Also doch nicht bei 20 Metern wieder anfange. Puh. Was ein Glück.

Und siehe da: Kein Appetit. Hunger gehabt, ja. Ein wenig Joghurt, der vom Mittag übrig war, 150 Gramm Brokkoli, 70 Gramm Steak, 125 Gramm Himbeeren, 50 Gramm Blumenkohl. Hunger weg. Und kein Mjammjammjamm.

Also erstmal die 2 Kilos wieder wegbringen.
Morgen Crunches.
Und eine machbare Alternative zu Liegestützen suchen.

Hat jemand eine brauchbare Idee?

30.12.2016: Du bist so klein und zierlich. HÄH??

Es war fast surreal…
Da gehe ich mal wieder auf ein Metal-Konzert, um einige Fotos zu  machen, wie ich das so hin und wieder mal mache. Zwischendrin brauch ich manchmal ordentlich was auf die Ohren, um das Gehirn durchzupusten.

Und wie immer, schleiche ich mich zwischendrin mal raus, um eine zu rauchen und schonmal die ersten Bilder in der Kamera zu sichten.

Und wie immer, stehen auch andere Raucher draussen und man kommt ins Gespräch. Dieses Mal waren es drei junge Männer.

Wie das Leben so spielt, kommt das Thema auf Krav Maga. Und da schaut mit der eine junge Mann an und es kommt so völlig spontan aus ihm herausgesprudelt:

„DU machst Krav Maga?? Hätte ich ja nie gedacht! Du bist doch so klein und zierlich!!“

Ich hätte ihn am liebsten adoptiert! :o))))

Und alle waren sich einig, ich seie klein und zierlich. Und ich konnte es nicht fassen. Weil ich mich völlig anders wahrnehme.

Jungs, auch wenn Ihr das hier nie lesen werdet, Ihr habt mir das schönste Abschiedsgeschenk für 2016 gemacht.

Und dafür bin ich gerne mit einem von Euch Arm in Arm und flirtend wieder rein, um Deinen Kumpel eifersüchtig zu machen.

Ich bin so klein und zierlich. Unfassbar!
So sah ich heute Abend aus. Und das ist doch alles andere als klein und zierlich:
klein-und-zierlich-2

Jungs, ich hab Euch lieb! :o*

Kida!

10.11.2016: Mein erstes Mal…

Tja, was gibts Altes und Neues?

Stand Gewicht: – 23 Kilo.
Ja, es hätte inzwischen noch ein Kilo mehr weniger (lustiger Satz *g*) sein können, aber mir kamen da einige Stücke Schokolade dazwischen. Mit Zimt. Und das, wo ich sonst kein Typ für Süßes bin, sondern eher bei Chips schwach werde. Aber bei Zimt kann ich nicht nein sagen.

Und dann kam es. Mein erstes Mal.

Ich hab mir vorher tage- und nächtelang Suchergebnisse im Internet herausgesucht, Videos geguckt, Foren gelesen…

Was zieht man an?
Was wird einen erwarten?
Wie wird der Partner / die Partner sein?
Werde ich mich völlig blamieren, weil ich das ja noch nie getan habe?
Werde ich es überhaupt über mich bringen?
Werde ich es schaffen?
Wird es weh tun?
Was gibt es für Schutzmöglichkeiten?

Und dann war ein Termin ausgemacht und die letzten Tage und Nächte davor hatte ich wirklich Muffensausen. Bin ein wenig mehr gewalked und glaufen, habe ein paar Crunches mehr gemacht, um meine Körper noch ein wenig in Form zu bringen, und dann war er da. Der Tag X.

Also nach der Arbeit heim, umziehen, Tasche schnappen, wieder ins Auto, die richtige Adresse suchen, Parkplatz finden, im Auto sitzen bleiben und erst noch ein wenig gucken und überlegen. Weil, noch wäre ja Zeit umzudrehen und sich eine plötzliche Migräne zu nehmen. Oder vielleicht doch eine OP am offenen Herzen ohne Narkose vornehmen zu lassen. Alles besser, als das, worauf ich mich da einlassen will.

Aber kneifen gilt nicht. Denn sein Leben umzustellen bedeutet nicht nur, abzunehmen. Es bedeutet auch, aus der eigenen Komfortzone herauszutreten und Dinge zu versuchen, die man noch nie gemacht hat, obwohl sie einen faszinieren. Obwohl man sie wirklich toll findet, wenn man sie von anderen hört, liest oder sieht.

Und es bedeutet auch, sich nicht weiter hinter der eigenen Scham zu verstecken. Meiner Scham ob meines Körpers. Ob meiner Unsportlichkeit, Untrainiertheit, der vielen Narben am Körper, der kaputten Gelenke, Sehnen und Bandscheiben. Der Unbeweglichkeit.
Es bedeutet, sich der Angst zu stellen, ausgelacht zu werden. Wieder gehänselt zu werden. Sich wieder so zu fühlen, als wäre man minderwertig, klein, dumm, ungeschickt, häßlich.

Also einatmen. Ausatmen. Autotür öffnen. Aussteigen. Tasche rausnehmen. Autotür schließen. Auto abschließen. Dann der Gang durch diese lange, dunkle Einfahrt. In einen Hinterhof. Rechtsrum? Linksrum? Keine Ahnung. Also linksrum. Verkehrt. Umdrehen. Doch lieber wieder zum Auto gehen? Weil, man findet ja die Eingangstür nicht.
Nein, also in die andere Richtung. Eine Tür. Innen Licht.

Einatmen. Ausatmen. Schlucken. Klopfen. Reingehen.

Und dann war es soweit:

Mein erstes Mal Krav Maga. 🙂 🙂 🙂

Und nein, ich bin nicht wie befürchtet, beim aufwärmen kollabiert.
Ich habe nicht vor Überanstrengung dem Trainer vor die Füße geko…
Ich habe nicht geweint.

Und es hat riesig Spass gemacht!
Ich bin jetzt Besitzerin eines Tiefschutzes.

Und ja, es hat verflixt weh getan. Hinterher. Heute ziehen die Muskeln ganz nett, aber erträglich. Morgen werde ich vermutlich heftigst leiden. Muskelkater kommt bei mir immer erst am zweiten Tag so richtig durch.

Und ich werde wieder hingehen. 🙂
Ich bin nämlich jetzt außer stolzer Besitzerin eines Tiefschutzes (ich wußte nichtmal, dass es sowas für Frauen gibt!) auch freudestrahlende Besitzerin einer 10er Karte. Da ich kein Typ für so dauerhafte Mitgliedschaften oder Vereinsdinger bin. Da zahl ich lieber etwas mehr, aber bin nicht gebunden.

Leute, hat DAS Spaß gemacht.