28.06.2015: Wieviel Kalorien hat ein Spaghetti-Eis in der Eisdiele?

Rechenschaft der letzten Tage:
27.06.2015: 1.685 kcal
28.06.2015: Hm, tja, kommt drauf an….

Ich hab für das Spaghettieis in der Eisdiele mal 3 Portionen dieses Spaghetti-Eis vom Aldi gerechnet.

Aber wieviel Kalorien mag so ein Spaghettieis in der Eisdiele haben?
Die dortige Eisdiele hatte recht große Portionen und unter diesen Bergen von Vanilleeis war nur wenig Sahne…

Meint Ihr, da kommen 552 kcal hin?

Dann wäre ich bei 1.328 kcal heute.

Oder hat das mehr?

Wer weiß da was?

Advertisements

Tag der Waage 12: 26.06.2015

wiegetag

Erstmal der Nachtrag von gestern:  1.222 Kcal 🙂
Heute bisher: 1.113 Kcal. Und ich glaube, da geht nix mehr.

Nun aber der aktuelle Zwischenstand:
Abgenommen: 1,5 Kilo.
Insgesamt: – 8 Kilo.

Das ist der absolute Oberhammer! Ich habe die letzten drei Tage nicht schlecht gestaunt, als ich  morgens auf die Waage stieg und sie jeden Morgen ein Pfund weniger anzeigte. Ich bin sicherheitshalber einige Male draufgeklettert und hab sie auch an verschiedenen Stellen im Bad ausprobiert. Aber sie zeigte wirklich täglich ein Pfund weniger an.

Wobei ich diesem Glück nicht glaube. Vermutlich irgendwelche Wassermengen die weg sind, wegen irgendwelcher Hormone, Wetterumschwung oder Jupiter im 8. Haus des Hühnereis in Konjunktion mit Wellblech oder so…

Um ehrlich zu sein: Ich trau mich fast gar nicht, mich zu freuen, weil dann morgen sicher alle Pfunde wieder da sind.

Aber ich verliere die eine Hose! Und der Gürtel hat keine Löcher mehr übrig.

– 1,5 Kilo!
– 8 Kilo insgesamt!!!!

WAHNSINN!!!!!!!

freuen

24.06.2015: Problemzonen…

Nachtrag gestern: 1.161 Kcal.
Heute bisher: 860 Kcal – aber da kommt noch was. Der Magen knurrt.

Vor einigen Jahren ist mir aufgefallen:
Es gibt ein tolles Wort: Problemzone

Damit sind nicht mehr Wüstengebiete gemeint, in der Mensch und Tier verdursten oder die atomar verseuchte Umgebung von Tschernobyl oder Fukushima, nein! Das bezieht sich heutzutage auf den menschlichen Körper! Irgendwie irre, oder?
Und jeder Mensch hat eine Problemzone oder mehrere Problemzonen an seinem Körper. Meint er.
Oder hat gefälligst welche zu haben, bekommt man den Eindruck.

Da werden Topmodels befragt, die scheinbar alles mitbringen, was in der heutigen Zeit so an äußerlichen Attributen vorhanden sein sollte. Topfigur, traumhafte Haare, tolle Haut, geniale Proportionen, ebenmäßiges Gesicht – und was haben sie? PROBLEMZONEN!

Ja nee iss klar, denkt ich mir und überlege, was dann so mein Otto-Normal-Durchschnittskörper in den Augen solcher Menschen ist bzw. was man dann mit diesem Otton-Normal-Durchschnittskörper in den Augen dieser Models am besten anstellen sollte. Vielleicht gleich notschlachten?

Und wo man nicht überall Problemzonen haben kann, ist echt faszinierend. Da sagte eines dieser Topmodels (oder war es vielleicht eine Schauspielerin? Weiß nicht mehr…) ihre Problemzone wären die Füße. Jaaaa richtig gelesen: die FÜSSSE!
Die hätten so häßliche Zehen. Ooooohhhhhkaaaaayyyyyy – die Zehen und Füße.

Oder worüber viele Frauen klagen: Der „Winkearm“. Neien, damit ist nicht der linke Arm der Queen gemeint, mit dem sie bei Paraden und von ihrem Balkon so wunderschön und huldvoll zu den Leuten winkt. Nöööö das wäre ja viel zu einfach. Einfach nicht Königin werden und schon hat man keine Problemzone. Ob das der Kate so bewußt war?

Damit ist der untere Teil des Oberarmes gemeint, der ein wenig nachwippt, wenn man den Arm ruckartig schüttelt ohne den Oberarm anzuspannen.

Wann bitte schön stellt man sich in die Menge, läßt den Arm locker, winkelt den Ellenbogen an und schüttelt dann mal so einfach hin- und her?
Hey, da unten ist halt kaum Muskel, das ist normal. So wie bei Männern im Laufe der Zeit der Pomuskel abgebaut wird und sie keinen Hintern mehr in der Hose haben, passiert das halt bei Frauen am Oberarm. Und wenn ich die Wahl habe, zwischen kein Ar… mehr in der Buxe oder einem weichen unteren Teil des Oberarmes, na dann nehm ich doch den Arm. Weil auf dem muß ich ja nicht sitzen.

Kanntet Ihr schon die Problemzone Ohr? Ja auch darüber gibt es aus der Welt der Schönen, Reichen und Prominenten (oder derjenigen, die sich dafür halten) klagen. Zu groß, zu klein, zu rund, zu lang, angewachsene Ohrläppchen, nicht angewachsene Ohrläppchen….. Hm, ich hab mir ehrlich gesagt noch NIE Gedanken über meine Ohren gemacht. Sie funktionieren. Und das allerbestens. Sie tun das, wozu die Götter sie mir mitgegeben haben: sie hören! Laute Sachen, leise Sachen, schöne Sachen, schlimme Sachen – also alles in Ordnung und NULL Problemo mit meine Lauschblättern. Einfach top, die Teile!

So könnten wir uns nun den gesamten Körper einmal vorne hocharbeiten von den Zehen (hatten wir ja schon) bis zum Scheitel und hinten wieder runter und jedes Teil einzeln auseinander nehmen.

Und doch habe ich tatsächlich eine Problemzone bei mir gefunden. Bzw. sie wurde für mich gefunden.

Es ist schon so ca. 20 Jahre her, da sitz ich so im Kraftraum an der Adduktorenmaschine, 3. Durchgang mit 90 Kilo, etwa bei der 25. Wiederholung setzt sich neben mich ein Typ an die Wadenpresse, fängt an, guckt, stutzt und spricht mich an:
„Boah, wie lange hast Du denn für diese Waden trainieren müssen??“

Ich war ziemlich erstaunt:  „Äh die hab ich noch nie trainiert. Die sind einfach so.“
Er war fassungslos. Ok, nach einem Blick auf eine sehr dünnen Streichholzbeinchen konnte ich ihn verstehen…

Bis zu diesem Tag hatte ich ein einziges Mal in meinem Leben Gedanken an meine Waden verschwendet. Nämlich als ich mir mit 16 neue Gummireitstiefel kaufen wollte. Alle, die es gab, waren mir zu eng. Die Verkäuferin maß nach und kam auf 43 cm Wadenumfang.  Holla die Waldfee – das haben Topmodels als Taille (und einige Menschen als vermuteten IQ *gg*). Oder zumindest als Oberschenkel. Und Gummireitstiefel gabs dafür ganz genau ein einziges Modell. Die wurden also bestellt und als sie kamen und ich sie anprobierte, paßte zwar meine Wade rein, aber unterhalb der stärksten Stelle der Wade und oberhalb hätte ich noch Proviant für drei Wochen mit in die Stiefel bekommen. Also war das nichts und ich stieg auf Stiefeletten um und vergaß für Jahre meine Waden. Sie waren halt da, funktionierten prima, sprich trugen mich fröhlich durchs Leben und alles war schön.

Und dann, etwas nach der Zeit dieser Begegnung im Kraftraum, begann die Zeit der Hosen in Zigarettenform. Also diese ganz schmal geschnittenen Hosen. Wenn ich die Hosen in der Größe nahm, daß meine Wade reinpasste, hätte ich locker oberhalb der Wade noch 4 Personen mit reinstopfen können. Nahm ich die Hosen so, daß sie in Oberschenkeln und Hüfte passten, sprengte ich entweder die Nähte der Hosen wenn ich überhaupt reinkam, oder hatte Schmerzen in den Waden, weil alles so gequetscht wurde.

Und seit dieser Zeit hat mich meine Problemzone gefunden: Die Wade.

Mit den Zigarettenhosen nicht genug, es kamen auch wieder lange Stiefel auf. Natürlich nichts für meine Waden. Bis dann die Industrie vor kürzerer Zeit feststellte, daß ihre ach so schicken, von ach so tollen Models vorgeführten Stiefelchen nicht so wirklich an die meisten Frauen zu bringen waren. Ratlosigkeit bei den Herstellern: Woran könnte das wohl liegen? Ja woran nur?

Vermutlich gründeten sie flugs eine Task Force oder eine Arbeitsgruppe oder ein Projektteam oder so und stellten fest: Hey, viele Frauen passen da mit ihren Waden nicht hinein! Also muß eine Lösung her. Sie guckten sich um, wer ein solches Problem schonmal gelöst hätte haben können und wurden im Reitsport fündig. Dort gibt es schon seit langer Zeit Weitschaftstiefel. Also führte man die auch in der normalen Schuhindustrie ein.

Ich frohlockte und rannte los. Probierte den ersten Weitschaftstiefel an – zu eng.
Testete den zweiten – zu eng.
Den dritten…. vierten….. alle zu eng.

Na prima. Weitschaft hört bei 39 cm auf. Extraweitschaft bei 41 cm. Also wieder keine Stiefelchen für mich. Und der Reitsport hat diese Maße inzwischen übernommen, also auch hier keine Stiefelchen für Brana. Ist mir aber wurscht, ich trage halt Stiefeltten. Ätsch.

Nur, irgendwie ließ mir die Sache keine Ruhe. Waden, um die mich 2-Meter-Männer mit Kreuzen wie Wohnzimmerschränke und beneiden. Jahrelang Hosen, in die ich nicht reinpasse. Nie mehr Stiefel tragen….
Also fragte ich mal meinen Doc dazu. Ich war echt so weit, daß ich dachte, ich laß mir die Waden operieren.

Nun kennt mein Doc mich schon sehr lange, ist ähnlich wie ich sehr bodenständig und neigt nicht dazu, irgendwelchen Modetrends hinterher zu laufen.

Also fragte ich ihn, ob man das was tun könne, operativ oder so.
Er guckte sich meine Waden an, tastete, fühlte, drückte und zog so an ihnen herum und meinte: Normalerweise könne man auch an den Waden – so rein technisch gesehen – eine Fettabsaugung vornehmen. Aber in meinem Fall nicht. „Ja wieso denn nicht? *schnüff*“ Er: „Tja, wo kein Fett ist, kann man nix absaugen!“ „Hach, menno!“

Er hatte aber auch gleich einen Tipp auf Lager:
Muskeln verkümmern ja, wenn man sie nicht benutzt. Kennt jeder, der mal einen Gipsarm hatte. Kommt der Gips ab, ist der Arm viel dünner als der andere. So schlug er feixend vor, wir sollen mir einfach beide Unterschenkel brechen und dann eingipsen. So für ca. ein halbes Jahr. Danach hätte ich gaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaanz schlanke Waden. Es gäbe nur ein Problem. Sobald ich wieder anfinge zu laufen, kämen die halt wieder.

Irgendwas ist doch immer, oder?
Ist hier eventuell jemand bereit, mich künftig in einer Sänfte zu tragen?

Inzwischen hab ich bei mir noch weitere Problemzonen entdeckt: Die Flächen, wo die zu bügelnde Wäsche lagert, das Terrain mit dem ungezupften Unkraut, vielleicht doch meine Reiterhosen (NEIN, nicht die mit dem Lederbesatz und Elastan-Anteil)? Oder doch eher nicht?

Und welches sind Eure Problezonen?

23.06.2015: Soll ich, oder soll ich nicht?

Tagesbilanz bisher: 814 Kcal – aber da geht noch was 🙂
Gestern kam auch noch ein wenig hinzu: 1.099 Kcal.

Jetzt schleiche ich seit der ersten Ankündigung um eine neue Fitness-DVD herum.

Ich habe gehört, das Christian Polanc eine DVD herausbringt, die Tanz und Fitness vereint.
Und in einem früheren Leben habe ich getanzt. Standard und Latein. Das zwar nicht gut, aber sehr gerne.

Und diese bisherigen Tanz-„Workouts“ haben mir null gefallen. Zumba und Co. sind für mich mehr wüstes Herumgehüpfte, zu wenig Tanz.

Seit einigen Tagen ist die DVD nun erhältlich und ich überlege: Soll ich mir diese Dancit DVD kaufen, oder nicht?

Würde das Spass machen? Hat es mehr mit Tanz zu tun? Oder wird sie ein Staubfänger werden?
Was wird drauf zu sehen sein? Klappt das daheim, ohne meterlange Parkettböden? Weil, wer will schon für eine Promenade zur Wohnzimmertür raus, durch den Flur bis an den Küchenschrank um drei Ecken müssen? Kann man das in einem normalen Wohnzimmer mitmachen, ohne vorher diesen sauschweren Glastisch mit drei Nachbarn verrücken zu müssen?

Hm, soll ich?
Oder soll ich nicht?

Was meint Ihr?

22.06.2015: Zweifelhafte Komplimente

Tagesbilanz: 983 Kalorien.
Eigentlich müsste ich  noch ein wenig etwas essen. Aber ich bin zu kaputt.

Heute bekam ich das erste zweifelhafte „Kompliment“.

Meint eine Kollegin, die  mich eine Woche nicht gesehen hat: „Sie werden ja wohl auch immer weniger.“
Und es war nicht nur die Wortwahl, die einen schalen Geschmack bei mir hinterließ, es war auch der Tonfall.

Ich wußte nicht, wie reagieren, was antworten. Also hab ich nur ein wenig ratlos die Schultern gezuckt.

Eigentlich sollte ich mir keinen Kopf drüber machen und es naiv und fröhlich als Kompliment verbuchen und mich drüber freuen. Aber es klang wirklich wie ein Vorwurf, ein Angriff.

Egal. Passiert ist passiert.
Nun noch schnell das Essen für morgen im Büro richten, Klamotten weghängen, Zähnchen schrubben und ab am Kissen lauschen.

Morgen ist ein neuer Tag.
Und ich bin dabei.
Ihr auch?

morgen-ist-ein-neuer-tag-und-ich-bin-dabei

Wochenrückblick 11: 21.06.2015 – Diät kostet Zeit – oder Geld

Erstmal die Karten auf den Tisch:
Die Kalorienbilanz der letzten Tage:
20.06.2015: 1.275 kcal 🙂
21.06.2015: 604 Kcal – bisher. Der Tag hat ja noch einige Stunden.

Gestern war ich auf dem Rückweg vom Stall in einem Supermarkt, in den ich sonst nicht fahre, weil er nicht auf meinen üblichen Wegen liegt.

Und da gabs verschiedenste Dinge vorgeschnitten: Erdbeeren *staun*, Wassermelone, Ananas, Honigmelone… all sowas.

Erst dachte ich: Hui wie dekadent!
Und dann hab ich zugegriffen! 😀

Denn: Ich musste letztens Erdbeeren wegwerfen. 😦 Warum? Weil ich schlicht nicht dazu kam, sie zu waschen und zu putzen.
Und wenn in meiner Erziehung eines vermittelt wurde, dann dass man niemals Lebensmittel wegwirft!  Und das ist – verdammt nochmal – richtig und gut so!

Egal was es ist, ob Obst, Gemüse, Getreideprodukte oder Fleisch oder andere tierische Produkte: Da steckt viel Arbeit drin, viel Zeit, viel Geld und Mühe. Und mit jedem Lebensmittel, dass in den Müll geht, tritt man die Arbeit derjenigen, die es produziert haben, mit Füßen.

Ich sinnierte so vor mich hin:
Ich nehme ab. Ich esse sehr gerne Obst und rohes Gemüse. Aber ich bin teilweise abends einfach zu geschafft, mich auch nur noch 10 Minuten in die Küche zu stellen und etwas zu schnippeln.

Und hier beisst sich die Katze in den Schwanz: Ich habe für mich festgestellt, dass ich vorkochen, vorplanen, vorbereiten muss, damit eben an solchen Abenden etwas zu essen, was ins Kalorienbudget passt, schnell verfügbar und ohne Aufwand bei der Zubereitung, vorhanden ist.
Nur wann soll ich das vorbereiten, wann vorkochen? Und schon hab ich schnell – weil ich nichts vorbereitet hatte – wieder beim Brötchenservice in der Firma zugeschlagen, abends doch den Schlenker zur FastFood-Bude gedreht…

Warum also nicht die Annehmlichkeit des vorgeputzen und geschnittenen Obstes nutzen? Bei Salat tue ich das doch auch.

Da ist selbstredend der Preis. Aufs Kilo gerechnet ist es deutlich teurer.
Nur ist es wirklich teurer als eine Schale Erdbeeren kaufen und sie dann wegwerfen müssen?

Entweder man hat die Zeit, vorzubereiten, zu schnippeln, waschen, putzen und in Portionen abzupacken.
Oder man enteckt diese kleinen Überraschungen und zahlt etwas mehr.

Denn ein FastFood-Menü ist auch teurer als selber ein paar Kartoffeln schälen und kochen, einen Blumenkohl putzen und kochen und ein Stückchen Fleisch in der Pfanne zu braten.

Um hier gleich eines festzustellen: Gesunde Ernährung, kalorienarm, vitaminreich etc. ist NICHT teurer als Chips, Schokolade, Burger, Pommes und Co.

Es kostet halt mehr Zeit.

Und wenn diese knapp ist – warum dann nicht auf diese kleinen Helferlein zurückgreifen?

Wenn die Zeit da ist (ich hoffe ja noch immer – naiv wie ich bin – auf normale Arbeitszeiten), dann kann ich ja schnippeln und so, aber wenn die Zeit fehlt, werde ich – jetzt wo ich das Paradies entdeckt habe – auf diese Dinge zurückgreifen und halt etwas mehr zahlen.

In diesem Sinne:
Morgen ist ein neuer Tag.
Und ich bin dabei!
Ihr auch?

morgen-ist-ein-neuer-tag-und-ich-bin-dabei

Tag der Waage 11: 19.05.2015

wiegetag

Abgenommen: 0,5 Kilo.
Insgesamt: -6,5 Kilo.

Nur irgendwie kann ich mich nicht freuen.
Denn heute sah es kalorientechnisch echt mau aus.

1.930 Kalorien.

Und zwar fast nur für Mistzeug.
Kekse im Büro, ein Stück Erdbeerkuchen im Büro, ein belegtes Baguettebrötchen mit Frischkäse und Lachs vom Brötchenservice – das hätte ich mir alles sparen können.

Warum?
Ich bin an der Grenze der Belastbarkeit. Momentan erledige ich drei Arbeitsplätze, bearbeite fünf Mail-Accounts, habe von sieben Kollegen das Telefon und komme mir vor, wie ein Jongleur, der nur noch versucht, alle Bälle zugleich in der Luft zu halten. Das klappt soweit auch. Wenn da nicht die anderen Akteure wären, die ständig einen neuen Ball hinzuwerfen.

Teilweise war es so viel, dass ich vor dem Rechner saß und mir einfach die Tränen herunterliefen. Ohne eigentlichen Grund.
Mein Überstundenkonto ist dreistellig, aus dem letzten Jahr sind noch Urlaubstage übrig und die Arbeit wird immer mehr.

Das führt so weit, dass ich aufpassen muss, nicht laut loszuschreien, wenn mir Kolllegen morgens in diesem ach so netten Tonfall sagen: „Ich hoffe, Sie hatten einen schönen Abend“ oder „Sie müssen dringend Urlaub abbauen“ oder „Machen Sie bitte einen Plan, wann Sie Überstunden abbauen wollen“ – geschweige denn abends „Aber machen Sie nicht mehr so lange“.

Wenn ich abends heimkomme, schlafe ich auf der Couch ein, um gegen 2 oder 3 Uhr wach zu werden und mich ins Bett zu schleppen.

Mein mitgenommenes Essen blieb unangetastet, denn für Salat brauche ich Besteck und für den Joghurt auch.
Kekse gehen mal eben so in den Mund und das belegte Brötchen isst sich auch nebenbei.

Und weil es mal eben so im Mund verschwindet, nebenbei gegessen wird, registriere ich das Essen gar nicht so wirklich.

Zudem zickt mein Körper rum.

Erst hatte ich diese Schwindelattacken, dann massive Magenprobleme, immer mal wieder leichter Brechreiz, Rückenschmerzen, meine Haare fallen aus wie Blätter im Herbst von den Bäumen, nun kann ich den rechten Daumen nur noch unter großen Schmerzen bewegen. Salbenverband mit Schmerzsalbe und Ibuprofen 800 helfen nicht.

Irgendwie ist das alles unbefriedigend.

Nur wie ich diesen gordischen Knoten durchtrennen soll, weiß ich noch nicht genau.

Irgendwelche Tipps?

18.06.2015 – Diätexperten – überall!

Erstmal die Bilanz der letzten Tage:

16.06.2015 2.022 kcal 😦 😦
17.06.2015 1.092 kcal 🙂
18.06.2015 1.291 kcal 🙂

Und nun einige Diätgedanken….

Ich lese und schaue mich ja seit langen Jahren quer durch viele Diät-Blogs, Foren und alles, was das Thema abnehmen angeht und schaue mir auch bei youtube viele Videos dazu an. Da gibts übrigens besonders aus England und den USA hochinteressante Dokumentationen!

Aber war mir auffällt, beim Thema Abnehmen – und vor allem beim Thema „wie abnehmen“ – werden die Leute extrem humorlos, missionarisch, besserwisserisch…
Man hat das Gefühl, man ist umzingelt von gefühlten 8 Millionen Ernährungsexperten, die alles besser wissen, als man selber und wirklich egal was jemand versucht, verkehrt ist es immer.

Es gibt so viele Diäten, hier nur mal die, die mir so aus dem Stehgreif einfallen: WeighWatchers, LowFat, LowCarb, David Kirsch, Montignac, Atkins, Glyx, Apfel-Eier-Diät, BCM, MetabolicBalance, Logi, Steinzeitdiät, SlimFast, Kohlsuppendiät, Volumetrix, FdH, FitforFun, Brigitte, Heizmann, Mayo-Klinik, Almased, Trennkost…….

….und es gibt so viele Formen sich zu ernähren, vegetarisch, vegan, ovo-lacto vegetarisch, glutenfrei, mit Fleisch, mit dem Schwerpunkt auf Gemüse oder Obst oder Milchprodukte oder auf FastFood oder auf Biolebensmittel oder oder oder….

Und jeder, der mit der einen Diätform gute Erfahrungen gemacht hat, propagiert sie als die alleinig seeligmachende und erfolgbringende Methode und alles andere ist des Teufels. Und jeder, der mit genau dieser Diätform keine guten Erfahrungen gemacht hat, verteufelt sie als schlimm und nicht funktionierend und was weiß ich und nur die selbst gewählte Variante ist gut.

Und beide Seiten können für ihre Argumentation jede Menge Internetquellen und Co. angeben und beide Seiten haben recht.

Aber wieso werden die Menschen dann so extrem missionarisch, statt mal zu sagen: Hey, mach Deine Erfahrung damit?

Nichts ist demotivierender, als wenn man eine besondere Ernährungsform gewählt hat, dann von allen Seiten beschossen zu werden, daß ja genau diese Ernährungsform quatsch ist! Und dabei ist es völlig schnurz, welche Ernährungsform man gewählt hat. Es gibt immer Leute, die dagegen anschießen.

Dann steht man da. Hat diesen Punkt gehabt: Jetzt ändere ich etwas. Und legt los. Besten Willens. Und schon kommen viele kleine Männekens mit vielen großen Pompfen und hauen einem zwischen die Augen, daß das ja so völlig verkehrt ist und man besser so oder so vorginge…

Ja, wie demotivierend ist das denn?

Nun hat man mehrere Möglichkeiten, damit umzugehen.

Die wenigsten (ich auch nicht) haben die absolute Selbstgerechtigkeit, diese Männeken mit Pompfen völlig unbeirrt zu ignorieren und unbedarf und unbelastet ihr Ding weiter zu machen.
Man kann also hingehen und jeden Ratschlag und Vorschlag annehmen und umsetzen. Das führt dann zu völliger Verwirrung und zu schlicht nicht umsetzbaren Ernährungsversuchen.
Oder man macht sich über alle Vorschläge und Ernährungsformen schlau. Damit ist man dann, bis man anfängt, vermutlich 20 Jahre lang beschäftigt, ist seinem Ziel nicht ein Gramm näher gekommen und wenn man dann so weit ist loszulegen, haben sich die Modeerscheinungen und wissenschaftlichen Erkenntnisse wieder so gewandelt, daß man wieder bei Null anfängt.

Es ist doch so, daß jeder Mensch anders ist und was für den einen supergut funktioniert, kann beim nächsten völlig versagen. Wer gerne und viel Fleisch ißt, wird sicher mit der Atkins-Diät glücklicher werden, als ein Vegetarier. Oder wer gerne große Mengen ißt, kommt mit Volumetrics besser klar, als jemand, der sich bisher von hochkalorischen Dingen mit geringer Masse ernährt hat, wie z. B. Schmalzstullen. Es ist doch für jemanden, der keine Zeit / Lust / Möglichkeit hat, zu kochen besser, sich eine Fertig-Diät zu kaufen, als die Brigitte-Diät zu machen, bei der der man halt viel kochen muß. Und so weiter….

Denn, funktionieren tun alle Diätformen. Sie haben nämlich eines gemeinsam: Sie reduzieren die Kalorienzufuhr unter den Satz, den der Körper benötigt um sein Gewicht zu halten. Sogar mehr Kalorien zu sich zu nehmen funktioniert als Abnehmdiät, wenn man die Zeit / Lust und den Willen hat, täglich seine Bewegung stark hochzuschrauben.

Und selbst das hat heute einen tollen neuen Namen: Negative Energiebilanz. Toll, oder? Ich warte noch drauf, daß dafür eine schicke englische Bezeichnung erfunden wird… Oder auch „Grundumsatz essen“…

Sind wir doch mal ehrlich. 95 % der Abnehmwilligen haben sich mit dem Thema „Wie nehme ich ab“ und Ernährung zur Genüge befasst. Und sind sich der Gefahren und Unzulänglichkeiten ihres bisher gegangenen Weges und der nun gewählten Veränderung bewußt. Wir sind ja nicht völlig blöde und leben irgendwo im Dschungel auf den Bäumen. (Dann hätten wir vermutlich auch kein Übergewicht! )

Wäre es da nicht wichtiger, den Leuten in dem von ihnen gewählten Weg Mut zu machen und die Beckmesserei mal stecken zu lassen? Ihnen bei einem Hänger oder in einer schwierigen Phase zu helfen, als zu sagen „ich hab ja von Anfang an gesagt….“

Denn jeder, der diesen Weg beschreitet, ist doch ein Gewinner. Weil er eben die ersten Schritte auf dem Weg macht, statt in Agonie auf der Couch zu verharren und die Chipstüte oder die Tafel Schokolade erst zu umarmen und dann in sich reinzumupfeln.

Und außerdem heißt das ja nicht mehr Diät, sondern Ernährungsumstellung. Neuer Wein in alten Schläuchen…

In diesem Sinne:
Einfach weitermachen! 🙂

Tag der Waage 10: 12.06.2015 Nachtrag und Gedanken über Wackelkilos und Versuchungen

wiegetag
Nun, abgenommen: Null. Nix. Nada.
Somit bleibt es bei – 6 Kilo.

Und dann ist da noch dieses Wackelkilo.
Das, was am letzten Samstag, den 06.06.2015 auf einmal da war. Es kam, ging, kam, ging…
Ja hab ich denn eine Drehtür eingebaut?

Wenn ich mir die letzten Tage so ansehe, war das nicht so prickelnd….

09.06.2015 1.022 kcal
10.06.2015 1972 kcal 😦
11.06.2015 1741 kcal 😦
12.06.2015 1327 kcal
13.06.2015 1679 kcal 😦
14.06.2015 1879 kcal 😦
15.06.2015 1300 kcal

Woran liegts?

Ich werfe mal einen Blick in den Kalender.
Einladung zum großen Event, Reitturnier… so die üblichen Verdächtigen. UND eine Tüte Chips.‘

Und dann dieses „einmal anfangen“. In der Firma gabs ein Eis. Und Smarties. Und kaum ist das erste Stück im Mund, will ich mehr. Und dann mal ein Smoothie mitbringen lassen – hey, das Zeug hat irre viele Kalorien!
Es hat immens viel Kraft gekostet, dann wieder aufzuhören. Nur, wenn ich mir die Kalorienbilanz so ansehe – es war zuviel.

Ok. Das hört auf.

Und trotz momentaner dreifacher Belastung im Job: Ich krieg das wieder hin.

Ich möchte diesen Monat noch 1 Kilo runter haben.
1 Kilo in 15 Tagen – das sollte doch machbar sein!

Ich muß höllisch aufpassen, dass ich nicht in einen Schlendrian verfalle. Denn so leicht mir das vernünftige Essen fällt – diese Versuchungen hauen rein!

08.06.2015 – 10.000 fällt aus wegen Schwindel :-(

Erstmal die Kalorienbilanzen:
07.06.2015 1.242 Kcal
08.06.2015 1.390 Kcal.

Passt.

Nur meine 10.000 Schritt hab ich heute nicht machen können.

Mir ist schon den ganzen Tag sehr schwindelig. So sehr, dass mir übel wird.
Und zwar, sobald ich den Kopf bewege.

Also hab ich mich nach der Arbeit auf die Couch gepackt und bin auch sofort eingeschlafen.

Wenn das morgen noch so ist, werde ich wohl mal einen Arzt aufsuchen. In der Hoffnung, dass ich einen finde, der sich
a) damit auskennt und
b)  mich ohne Termin drannimmt und ich
c) keine unzähligen Stunden im Wartezimmer verbringen muss.

Ich vermute, ich hab mir irgendwie einen Wirbel verschoben. 😦

Ach menno….